Haus Am Unteren Bahnhof 17 in Plauen – Ein Denkmal im Verfall
Dieses Haus steht unter Denkmalschutz nach dem
Sächsischen Denkmalschutzgesetz (SächsDSchG).
Es sollte ein Schmuckstück der Stadt Plauen sein – gepflegt, sauber, respektiert. Stattdessen ist es heute ein Symbol für Gleichgültigkeit, Misswirtschaft und Verantwortungslosigkeit.
25 Jahre Stillstand
1999 wurde das Haus umfassend renoviert. Danach? Nichts Wesentliches mehr.
Ein paar dilettantische Reparaturen, durchgeführt von Menschen ohne Fachkenntnis – mit dem Ergebnis, dass es nun schlimmer aussieht als je zuvor.
Und das, obwohl die Eigentümer ihr Hausgeld pünktlich und vollständig zahlen. Das Haus hat keine Schulden. Wir zahlen genauso viel wie andere Eigentümer in Plauen – und dort glänzen die Häuser, sind sauber und gepflegt. Warum also leben wir in einem verdreckten, vernachlässigten Treppenhaus?
Alte Verwaltung: ProSalus und Marco Wolf
Jahrelang lag die Verwaltung bei ProSalus (Leitung: Sylke Szautner) und unter der Aufsicht des Beiratsvorsitzenden Marco Wolf. Beide haben es geschafft, das Haus in einen Zustand zu bringen, den man mit Fug und Recht Vandalismus nennen kann.
Doch das ist nicht alles:
Manipulation und Verschleierung. Fragen nach Protokollen, Unterlagen, Rechnungen wurden konsequent ignoriert. Transparenz gab es nicht.
Überteuerte Verträge. Beispiel Gebäudeversicherung: während vergleichbare Häuser in Plauen deutlich weniger zahlten, mussten wir über Jahre hinweg das Doppelte aufbringen. Pro Jahr ca. 2.000 Euro zu viel – in 20 Jahren also 35.000 bis 40.000 Euro.
Diese Gelder sind nach meiner Auffassung schlicht veruntreut worden. Man kann es milder ausdrücken, man kann es auch schönreden – aber wenn man ehrlich ist: das ist nichts anderes als Betrug am Eigentum der Gemeinschaft.
Marco Wolf, Vorsitzender des Beirats, lebt seit Jahren in Bayern und hatte nie ein echtes Interesse am Haus. Er reagiert nicht auf kritische Fragen, verdreht Tatsachen oder schweigt. Die von ihm verbreiteten Informationen sind regelmäßig unzutreffend und fast immer gegen die Interessen der Eigentümergemeinschaft gerichtet. Zudem weigert er sich offenzulegen, wie lange er bereits Vorsitzender ist – weder von der Verwaltung noch von ihm selbst erhält man dazu eine Antwort. Schweigen, Ignorieren, Ausweichen. Nach mehreren solchen Fällen war klar: eine sachliche Kommunikation mit ihm ist sinnlos. Es entsteht der Eindruck, dass er bewusst falsche Angaben macht und im Interesse der Verwaltung gegen das Haus arbeitet.
Und die ProSalus GmbH unter Frau Szautner hat sich über zwei Jahrzehnte regelmäßig bezahlen lassen. Das Ergebnis ist eindeutig: unser denkmalgeschütztes Haus verfällt immer weiter. Ich lade Sie ein, sich selbst ein Bild zu machen – die Fotos auf dieser Website zeigen den wahren Zustand.
Alles, was in den letzten zwei bis drei Jahren erreicht wurde, war die Entsorgung von Müll – und auch das erst nach vier bis sechs Monaten ständiger Aufforderungen. Mehr ist nicht geschehen. In zwanzig Jahren Verwaltung wurde das Haus in einen Zustand gebracht, in dem es Stück für Stück zerfällt.
Das ist kein Versehen. Das ist ein System aus Obmanipulation, Gleichgültigkeit und Bereicherung auf Kosten der Eigentümer.
Neue Verwaltung: nur ein neuer Name?
Im März 2025 gab es einen Wechsel: die neue Hausverwaltung Zinn e.K. übernahm. Viele Eigentümer hofften: jetzt endlich kommt Bewegung, Transparenz, eine echte Sanierung.
Doch bisher sieht es so aus, als hätte sich nur die Firmenaufschrift geändert.
Auf mein Schreiben: keine Antwort.
Das Protokoll der Eigentümerversammlung zum Wechsel: bis heute nicht vorgelegt.
Am Haus selbst: keine einzige sichtbare Verbesserung.
Es bleibt der Eindruck: dieselben Mechanismen, dieselbe Gleichgültigkeit – nur unter neuem Namen.
Wie lange sollen wir das noch ertragen?
Warum dürfen Menschen, die Verantwortung tragen, ohne Angst und ohne Konsequenzen handeln?
Wie ist es möglich, dass ein denkmalgeschütztes Gebäude in Deutschland so behandelt wird – 25 Jahre lang, trotz regelmäßiger Zahlungen der Eigentümer?
Andere Häuser in Plauen sind sauber, gepflegt, instandgehalten. Unser Haus zahlt genauso viel, aber wir leben in Schmutz, zwischen bröckelnden Wänden und nicht umgesetzten Beschlüssen.
Das ist nicht nur ein Problem unseres Hauses – es zeigt eine strukturelle Schwäche: Wenn Verwaltung und Beirat versagen oder sogar gegen die Interessen der Eigentümer handeln, gibt es keine funktionierende Kontrolle.
Was jetzt geschehen muss
Wir brauchen endlich:
vollständige Transparenz und Einsicht in alle Unterlagen,
Aufklärung über die verschwundenen Gelder,
Umsetzung der längst beschlossenen Sanierungen,
und vor allem: eine Verwaltung, die Verantwortung übernimmt.
Alles andere bedeutet, dass unser Haus weiterhin ein Symbol für Misswirtschaft, Manipulation und systematische Zerstörung eines Denkmals bleibt.


Wie ein Denkmal in Plauen zerstört wurde...
